Brauchen wir die D-Mark wieder?

17.05.2010 - Brauchen wir die D-Mark wieder?

So die Überschrift der Bild-Zeitung vom 15.05.2010. Weiterhin kursieren im Internet die wildesten Geschichten, dass die Banken bereits die neue Währung haben sollen und dass es bis Pfingsten eine komplette Umstellung auf die D-Mark geben soll. Es wird von Zwangsenteignungen berichtet und von feststehenden Wechselkursen. Es soll beispielsweise für die ersten 1.000 Euro ein Kurs von 1:1 geben und für jeden weiteren Euro soll der Kurs nur noch 1:5 betragen.

Die Gerüchteküche brodelt und einige geben richtig Gas. Es wird berichtet, dass die amerikanische und deutsche Regierung zusammen arbeiten und der Einsatz in Afganistan nur ein Fake ist. Vielmehr sollen sich dort die Truppen zusammengeschlossen haben, um mögliche Aufstände, welche durch die Enteignungen entstehen könnten, gemeinsam niederzuschlagen.

Unsere Kanzlering soll, weil sie ja aus der ehemailgen DDR stammt, das nun vereinte Deutschland in den Sozialismus führen und die SED würde als herrschende Partei reaktiviert. Der gesamte Schwachsinn soll ein lange vorbereiteter Schachzug der Stasi sein. Bei einer Rede von Angela Merkel am 15.05.2010 sollte dieser völlige Unfug an das deutsche Volk kommuniziert werden.
Was passierte? NIX

Nun brodelt es weiter, nach dem Motto "Aufgeschoben ist nicht aufgehoben". Als Begründung wird die bevorstehende Fussball-WM 2010 verwendet. Schluss damit!!!

Es wird keine Rückkehr der D-Mark geben!
Durch die Wiedereinführung der D-Mark, würde die deutsche Wirtschaft schwer geschädigt! Die Warenwerte für den Export würden förmlich explodieren und kein Land könnte sich deutsche Produkte leisten. Werden keine deutschen Waren mehr gekauft, müssen Arbeitsplätze gestrichen werden. Der Kreislauf schließt sich hier.

Thomas Grüner von Grüner Fisher Investments schreibt in seiner aktuellen News-Ausgabe: "Deutschland provitiert doppelt von der Krise. Exportwirtschaft und Anleihemärkte werden parallel beflügelt. Dies ist die Besonderheit einer einheitlichen Währung mit separaten Finanzmärkten zu verdanken."
Weiterhin schreibt er über die derzeitige Situation an den Finanzmärkten, welche kein vergleichbares historisches Beispiel hat. Daher kommt die Angst, die uns zu solcher Panik verführt. "Deutschland profitiert in einer nie zuvor erlebten Art und Weise von der Zuspitzung der Situation im europäischen Währungsraum. Während alle Kommentare über die hohen Kosten der deutschen Beteiligungen am Rettungspaket für Griechenland und den Europa-Schutzschirm lamentieren, werden die offensichtlich positiven Effekte für Deutschland völlig ignoriert."

Autor: Heiko Jendreck

Tags: Gruener-Fisher-Investments

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Quelle: dpa

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