SKD Frankfurt: Neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt

21.09.2010 - SKD Frankfurt: Neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Die Wirtschafts- und Finanzkrise ging auch an den Unternehmen der erneuerbaren Energien nicht spurlos vorüber. Dennoch steigt die Zahl der „grünen Jobs“ seit 2006 kontinuierlich an. Eine Ende des Booms ist nicht in Sicht.

Der Wissenschaftsladen Bonn analysiert alljährlich die Stellenanzeigen im Umweltbereich und kommt zu überraschenden Erkenntnissen: Während sich viele Firmen mit Personaleinsparungen über Wasser zu halten versuchen, zeichnet sich bei den Unternehmen der erneuerbaren Energien ein ganz anderer Trend ab. Die Branche boomt. Damit stiegen nicht nur die Investitionen auf 17,7 Milliarden Euro. Auch die Zahl der Beschäftigten wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 8 Prozent an. Inzwischen haben mehr als 300.000 Menschen auf dem Arbeitsmarkt der erneuerbaren Energien einen Job gefunden – und einen zukunftssicheren noch dazu. Bemerkenswert ist, dass es sich dabei meist um unbefristete Stellen handelt. Auch damit schwimmt die Branche gegen den Strom. Kaum verwundern dürfte es, dass in erster Linie Ingenieure und Techniker gesucht werden, gefolgt von Materialwissenschaftlern, Physikern und Chemikern. Auch kaufmännische Angestellte sind gefragt. Veränderte Wettbewerbsbedingungen zwingen vor allem viele Solarfirmen, zusätzliche Mitarbeiter für Marketing und Vertrieb zu suchen. Selbst Quereinsteiger haben gute Chancen.

Die Tatsache, dass auf dem Markt der erneuerbaren Energien händeringend nach Fachkräften gesucht wird, bedeutet allerdings nicht, dass die Qualifikation eine untergeordnete Rolle spielt. Ganz im Gegenteil: Je passender das Profil, umso größer sind die Aussichten für Bewerberinnen und Bewerber. Unerlässlich sind auch die so genannten „soft skills“. Dazu gehören u.a. ausgeprägte soziale und kommunikative Kompetenzen. Notorische Einzelkämpfer haben es da schwer. Mehr denn je wird in der Branche Wert auf die Bereitschaft zur Mobilität gelegt. Das ist nicht weiter überraschend, da zahlreiche Firmen Niederlassungen im Ausland besitzen. Und das bedeutet auch: Wer der englischen Sprache nicht mächtig ist, muss sich im Grunde gar nicht erst um einen Job bemühen.

Monika Fauser, Geschäftsführerin der SKD GmbH, ist von der Entwicklung auf dem grünen Arbeitsmarkt begeistert: „Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien. Dass sich dies nicht nur positiv auf die Umwelt, sondern auch auf den Arbeitsmarkt auswirkt, ist ein deutliches Zeichen dafür, dass es sich lohnt, in erneuerbare Energien zu investieren.“

Experten rechnen damit, dass in den kommenden zehn Jahren etwa 100.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. Diese Zahl könnte bis 2030 sogar auf insgesamt 600.000 Stellen ansteigen. Eine rasante Entwicklung zeichnet sich vor allem in der Klimaschutztechnik ab. Dazu gehören u.a. das Recycling und die Wasseraufbereitung. In diesem Bereich halten die Wirtschaftsforscher sogar eine Million neue Arbeitsplätze für realistisch.

Quelle: http://news.skd-frankfurt.de/skd-news/arbeitsmarkt/
Autor: SKD GmbH

Tags: skd-frankfurt

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