23.12.2010 - Wallmann-Ventil

Beschäftigen wir uns mit dem Thema Wallmann-Ventil, stellen wir fest, dass es sich um ein Ventil handelt, welches im Falle eines schweren Reaktorunfalles, ein Bersten des Volldruck-Sicherheitsbehälters infolge zu hohen Druckaufbaus verhindern soll. Durch das Ventil kann das überschüssige Gas gefiltert über einen Abluftkamin in die Atmosphäre abgegeben werden.

Das Ventil wurde nach dem ehemaligen Umweltminister Walter Wallmann benannt. Wallmann war als Reaktion auf die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vom damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl am 6. Juni 1986 zum ersten Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ernannt worden.

Nach der Katastrophe von Tschernobyl 1986 und der drei Jahre später offiziell bekannt gewordenen größten Katastrophe in einer atomaren Anlage überhaupt (1957 in Kyschtym) sah man sich zum Handeln gezwungen. So wurde in einer deutschen Regierungserklärung versprochen, dass die Sicherheit der Kernkraftwerke vor deren Wirtschaftlichkeit gehen solle. Dies wurde in der Atomgesetz-Novelle 1997/1998 festgehalten und ebenfalls von der Siemens AG befürwortet. Ziel war die Nachrüstung der deutschen Kernkraftwerke mit „Wallmann-Ventilen“ und „Töpfer-Kerzen“.

Tschernobyl für Besucher geöffnet

Hergang: 26. April 1986. Ein Tag, an dem die ganze Welt den Atem anhält. Der 4. Block des Atomkraftwerks Tschernobyl explodiert in Folge eines Experiments, eines Belastungstests, dem er nicht gewachsen war. Hastig und notgedrungen errichtete man den noch heute existierenden sogenannten "Sarkophag" um den Katastrophenreaktor. Menschen aus dem direkten Umfeld des Reaktors wurden umgesiedelt, 200.000 Menschen verloren ihre Heimat, die Zahl der Todesopfer steht nicht genau fest. Je nach Sichtweise und Bewertung der Todesursache liegt sie zwischen 10.000 und 250.000.

Besucher-Nachfrage besteht: Heute, 24 Jahre später soll der Unglücksort, wie spiegel.de berichtet, zur Touristenattraktion werden. Immer wieder gab es Anfragen von Neugierigen, die das Abenteuer suchten und das Gelände Tschernobyls betreten wollten. Nun sieht die Ukraine die Chance auf ein neues Tourismusfeld.
Tourismusdelegierter Dmytro Zaruba glaubt sogar an einen regelrechten Besucheransturm. Er behauptet, dass bis zu eine Millionen Besucher jedes Jahr kommen könnten. Wenn man mit dem Ministerium für Katastrophenschutz verhandeln würde, ließe sich laut dem Leiter der ukrainischen Tourismusgesellschaft Anatoliy Pakhlya, das Format sogar noch mehr ausweiten.

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