Das Ventil im Blutkreislauf

03.12.2010 - Das Ventil im Blutkreislauf

Der Blutumlauf im Blutgefäßsystem bei höheren Tieren und beim Menschen, der dem Transport von Nahrungsstoffen und Stoffwechselprodukten sowie von Atemgasen dient. Gleichwarme Tiere regulieren über den Blutkreislauf außerdem ihre Körpertemperatur. Der Antrieb des Blutkreislaufs geht entweder allgemein von den Körperbewegungen, von der Saug- und Druckwirkung kontraktiler Gefäßabschnitte oder einem muskelreichen, pumpenden Hohlorgan, dem Herzen, aus.

Niedere Tiere wie Weichtiere, Gliederfüßer und Manteltiere haben ein offenes Blutgefäßsystem. Alle Wirbeltiere verfügen über ein geschlossenes Blutgefäßsystem. Bei den Säugetieren einschließlich des Menschen sind Körper- und Lungenkreislauf völlig voneinander getrennt. Über die Schlagadern (Arterien) wird das aus der linken Herzkammer in die große Körperschlagader (Aorta) gepumpte sauerstoffreiche Blut in die Peripherie verteilt und bedient den großen oder Körperkreislauf. In dünnwandigen Haargefäßen (Kapillaren) findet im Gewebe der Stoffaustausch statt. Die Venen und Lymphgefäße sammeln das sauerstoffarme und kohlendioxidreiche Blut wieder ein und führen es über die obere und untere Hohlvene dem rechten Vorhof des Herzens zu. Die rechte Herzkammer pumpt das verbrauchte Blut über die Lungenschlagader (Arteria pulmonalis) zum Gasaustausch (Atmung) in die Lungen (kleiner Kreislauf oder Lungenkreislauf). Außerdem führt der Pfortaderkreislauf nährstoffreiches, venöses Blut aus den unpaaren Bauchorganen zu einem eigenen Kapillarnetz der Leber, die es über die Lebervenen an die untere Hohlvene zum Herzen abgibt.

Durch Ventilklappen im Herzen und in den Gefäßen wird das Blut stets in eine Richtung getrieben. Beim Erwachsenen dauert der Umlauf der gesamten Blutmenge etwa 1 Minute. Nur etwa 80% des Gesamtblutes befinden sich im Umlauf, der Rest liegt in Reserve (Blutdepots; besonders die ? Milz) für Sonderbeanspruchungen bei Blutverlusten, starker Muskelarbeit u. a.

Der embryonale Blutkreislauf, der über die Nabelvene aus dem Mutterkuchen (Plazenta) versorgt wird, leitet durch Kurzschlussverbindungen das Blut an den Lungen und der Leber vorbei. Der Embryo erhält Nährstoffe und Sauerstoff aus dem mütterlichen Blut.

Quelle: http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/natur/naturwissenschaften/indexoffline,page=1065212.html

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